In Aubing hat 2024 ein spannender neuer Kulturort eröffnet: Das Bergson lädt auf rund 20.000 Quadratmetern zu Konzerten, Partys und Gastronomie. Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich die größte Galeriefläche Deutschlands.
München wächst – und damit auch stetig das Kultur- und Kunstangebot in der Stadt. Im westlichsten Stadtteil Aubing hat im Frühling 2024 eine riesiges Areal eröffnet, das nicht nur in seinen Dimensionen, sondern auch mit seinem vielfältigen Angebot überrascht: das Bergson Kunstkraftwerk. Viele Jahre wurde hier renoviert, die Kulturstätte befindet sich nämlich in einer denkmalgeschützten Industrieruine aus den 1920er-Jahren. Spektakulär ist das 25 Meter hohe Atrium, in dem gefeiert, getanzt und Konzerten gelauscht werden kann.
Auf dem Programm stehen verschiedenste Veranstaltungen von Hoch- bis Subkultur: Ausstellungen, Klassikkonzerte, Klavierabende, aber auch Partys, Theaterstücke für Familien sowie moderierte Gespräche zu zeitpolitischen Themen. Bei Kunst und Musik wird ein besonderes Augenmerk auf Lokalität gelegt: Rund 100 Einheimische gehören zu den „Bergson Artists“, die regelmäßig eingebunden werden – darunter ist zum Beispiel die Jazzrausch Bigband.
Ein weiteres Kulturhighlight ist definitiv die Galerie König Bergson, die insgesamt drei Ausstellungsflächen im Kunstkraftwerk beziehen wird. Auf insgesamt etwa 2000 Quadratmetern sind Ausstellungen zu sehen sein – und die Galeriefläche für zeitgenössische Kunst damit zu den größten in ganz Deutschland zählen. Die Galerie in den Silos des Bergson Kunstkraftwerk hat täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Langweilig wird es einem auf dem Gelände sicherlich nicht, denn zudem bietet das Bergson auch eine eigene Akademie mit Vorträgen und Diskussionsrunden an. Für die Stärkung zwischendurch sorgen die Tagesbar Anima sowie das Restaurant Zeitlang, das lässiges Fine Dining verspricht. Im Sommer kann man es sich außerdem im lauschigen Biergarten gemütlich machen. Für Familien und Kinder gibt es zwischendurch auch Veranstaltungen und der Glasaufzug bietet mit 25 Metern Höhe einen tollen Blick auf die historische Kesselhalle. Neben dem bunten Kulturprogramm ist auch die besondere Architektur einen Besuch wert.